RoomControl – intelligente Zimmersteuerung

Ein Zimmer. Viele Zustände. Eine Steuerung, die mitdenkt.

RoomControl verbindet intelligenten Gästekomfort mit einem bedarfsgerechten Energieeinsatz im Hotelzimmer. Licht, Raumtemperatur, Sensorik und weitere geeignete Komponenten können abhängig von Buchungsstatus, Anwesenheit und definierten Hotelregeln zusammenarbeiten. So kann ein Zimmer für den anreisenden Gast vorbereitet werden – während in einem ungenutzten Zimmer beispielsweise die Heizleistung reduziert und nicht benötigtes Licht ausgeschaltet werden kann.

Technische Voraussetzungen abhängig vom konkreten Einsatz

14:00
Zimmer freiEnergiesparmodus
Licht
0 %
Klima
18,0 °C
Fenster
Geschlossen
Belegung
Frei
Zimmer-Illustration und Beispielwerte – keine echte Hardware- oder Live-Verbindung
Komfort vor der AnreiseEnergie nur dort einsetzen, wo sie gebraucht wirdAutomationen für den Hotelbetrieb

Technologie für den Hotelalltag

Zimmersteuerung für Hotels. Nicht jedes Zimmer braucht denselben Zustand.

RoomControl ist eine Zimmer- und Heizungssteuerung für Hotels. Je nach Ausstattung und technischer Einbindung können Licht, Temperatur, Sensorik und definierte Automationen nach Belegung und Hotelregeln zusammengeführt werden.

Vor der Anreise, während des Aufenthalts, bei vorübergehender Abwesenheit und nach dem Check-out ändern sich die Anforderungen eines Zimmers. Ein belegtes Zimmer benötigt nicht denselben Betriebszustand wie ein freies oder ungenutztes Zimmer.

RoomControl soll diese Zustände nachvollziehbar abbilden und Licht, Temperatur, Sensorik und weitere geeignete Komponenten nach definierten Hotelregeln zusammenführen. Welche Geräte, Sensoren und Automationen eingesetzt werden, hängt von der konkreten technischen Umsetzung ab.

Komfort beginnt vor der Anreise

Das Zimmer kann sich auf den Gast vorbereiten.

Wenn RoomControl mit der digitalen Gästemappe Concierge beziehungsweise dem entsprechenden Booyage-Aufenthaltsprozess verbunden ist, kann der Gast bereits vor der Anreise geeignete Zimmereinstellungen auswählen. Auch während des Aufenthalts können geeignete Zimmerfunktionen über die digitale Gästemappe erreichbar sein, sofern RoomControl und Concierge entsprechend verbunden und die Funktionen vom Hotel freigegeben sind. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von installierter Technik, Hotelregeln und der tatsächlichen Verbindung der Systeme ab.

Digitale GästemappeIhr Zimmer bei AnkunftAnreise am Freitag · Beispiel

Raumtemperatur

21,5 °C

Licht bei Ankunft

Schematische Darstellung mit Beispielwerten · abhängig von installierter Technik, Hotelregeln und Verbindung der Systeme

Temperatur vorwählen

Der Gast kann – innerhalb der vom Hotel vorgesehenen Grenzen – eine gewünschte Raumtemperatur für die Ankunft hinterlegen.

Licht vorbereiten

Für die Ankunft kann beispielsweise eine vom Hotel definierte Licht- oder Begrüßungsszene vorgesehen werden.

Hotel behält den Rahmen

Das Hotel legt fest, welche Werte, Szenen und Automationen zulässig sind. Gästekomfort und betriebliche Vorgaben bleiben damit miteinander verbunden.

Zimmersteuerung verständlich gemacht

Drei Situationen. Ein Zimmer.

Wählen Sie einen beispielhaften Hotelmoment. Licht und Klima wechseln in dieser lokalen Illustration; es werden keine Geräte angesteuert und keine Energieverbräuche gemessen.

Anreise vorbereiten

Das Zimmer empfängt den Gast.

Vor einer geplanten Ankunft können definierte Einstellungen aktiviert werden – beispielsweise eine gewünschte Raumtemperatur oder eine vom Hotel festgelegte Lichtszene. Eine zuvor über die Gästemappe gewählte Konfiguration kann dabei berücksichtigt werden, wenn die Systeme entsprechend verbunden sind.

Szenenwechsel ausschließlich im Browser – keine Live-Werte

RoomControl · HotelansichtEtage 2
Beispiel
Zimmer 204Anreise
Licht50 %
Temperatur21 °C
ZimmerlichtVorbereitet
KlimaKomfortmodus

Schematische Werte – keine ermittelte Energieeinsparung

Energie nach tatsächlichem Bedarf

Belegungsabhängig steuern. Ein leeres Zimmer braucht nicht denselben Energieeinsatz wie ein belegtes.

RoomControl soll Hotels ermöglichen, Energieverbrauch stärker an den tatsächlichen Zustand eines Zimmers anzupassen. Nicht gebuchte, freie oder vorübergehend ungenutzte Zimmer müssen nicht dauerhaft im gleichen Komfortmodus betrieben werden wie belegte Zimmer.

Zimmer 206 · GrundrissNicht gebucht · Sparlogik
Beispiel
Hinweis an HotelZimmer 206 · Fenster offen · Heizung reduziert

Schematische Darstellung · Reaktionen abhängig von Sensorik, Regeln und installierter Technik

Betrieb im Blick

Automationen sollen nicht nur reagieren. Sie sollen auffällige Zustände sichtbar machen.

Bei einem ungebuchten Zimmer kann ein geöffnetes Fenster beispielsweise als auffälliger Zustand im Hotel-Dashboard erscheinen. So kann das Hotel erkennen, wenn ein Zimmer im Winter offensteht und gleichzeitig unnötig Wärme verloren gehen könnte.

Beispiel: Zimmer 206 · Frei · Fenster offen · Heizung reduziert · Hinweis an Hotel. Welche Meldungen und Reaktionen tatsächlich möglich sind, hängt von Sensorik, Regeln und installierter Technik ab.

Technisches Konzept

Von der Komponente zum verständlichen Überblick.

RoomControl verbindet im Zielbild geeignete Zimmerhardware mit Regeln und einer Hotelverwaltung. Hier zeigen wir eine Architekturidee, keine Liste bereits produktiv integrierter Geräte. Welche Anbindungen grundsätzlich vorgesehen sind, beschreiben wir unter Schnittstellen & Integrationen.

Vor Ort

Geräte & Sensoren

Vorgesehene Komponenten auf Basis von ESP32 und Zigbee – abhängig von den konkreten Einsatzanforderungen. Dazu können projektbezogen beispielsweise Temperatur-, Fenster- und Präsenzsensorik sowie geeignete Aktoren für Licht und Heizungs- oder Klimasteuerung gehören.

Logik

Regeln & Szenen

Definierte Zustände für vorbereitete, belegte, vorübergehend ungenutzte oder freie Zimmer.

Hotel

Dashboard

Zimmer, Gruppen, Zeitpläne und technische Informationen in einer gemeinsamen Oberfläche.

Geplante Architektur. Konkrete Geräteunterstützung, Schnittstellen und Installationsvoraussetzungen werden projektbezogen definiert.

Modular statt pauschal

Voraussetzungen je Hotel. Nicht jedes Haus braucht dieselbe Steuerung.

RoomControl soll zu Zimmerstruktur, vorhandener Technik und den betrieblichen Anforderungen passen. Deshalb unterscheiden wir klar zwischen dem gemeinsamen Produktprinzip und der konkreten Ausstattung eines Hauses.

Zimmer & Etagen

Überblick über einzelne Räume und zusammengehörige Bereiche.

Szenen & Zeitpläne

Wiederkehrende Abläufe als verständliche Regeln abbilden.

Energie im Blick

Ziel ist, unnötigen Energieeinsatz zu vermeiden, indem Heizung, Klima und Beleuchtung stärker an Belegung, Nutzung und definierte Zustände gekoppelt werden. Mess- und Auswertungsfunktionen setzen geeignete, tatsächlich angebundene Hardware voraus.

Wirtschaftlichkeit messbar machen

Keine pauschale Einsparzahl. Sondern reale Daten aus dem eigenen Hotel.

Wie hoch eine tatsächliche Energie- oder Kosteneinsparung ausfällt, hängt unter anderem von Gebäude, bisherigem Verbrauch, technischer Ausstattung, Wetter, Belegung und den konfigurierten Automationen ab. Deshalb sollte die Wirkung anhand realer Verbrauchsdaten des jeweiligen Hotels bewertet werden.

Zur wirtschaftlichen Bewertung gehört nicht nur der mögliche vermiedene Energieverbrauch. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Hardware, Installation, laufenden Kosten und dem tatsächlich erzielten betrieblichen Nutzen. RoomControl sollte deshalb für jedes Hotel projektbezogen kalkuliert und anschließend anhand realer Betriebs- und Verbrauchsdaten bewertet werden.

Je nach vorhandener Messtechnik können später beispielsweise Verbrauch belegter und freier Zimmer, Heiz- und Kühlzeiten, Fenster-offen-Ereignisse, automatisierte Lichtabschaltungen oder die Dauer im Sparbetrieb betrachtet werden.

RoomControl & GreenSeal

Technische Maßnahmen sichtbar machen. Nachhaltigkeit nachvollziehbar dokumentieren.

RoomControl kann nicht nur dabei helfen, unnötigen Energieeinsatz im Hotelbetrieb zu reduzieren. Wenn geeignete Mess- und Betriebsdaten vorliegen, können ausgewählte Informationen künftig auch als nachvollziehbare Grundlage für die Nachhaltigkeitsdokumentation mit GreenSeal dienen.

RoomControl steuert

Automationen können beispielsweise Sparzustände, Heiz- und Kühlzeiten, Reaktionen auf geöffnete Fenster oder andere energiebezogene Betriebszustände abbilden.

GreenSeal dokumentiert

Geeignete Daten und nachweisbare Maßnahmen können – sofern sie den festgelegten GreenSeal-Kriterien entsprechen – in die Nachhaltigkeitsdokumentation einfließen.

Wirkung belegen

Statt pauschaler Nachhaltigkeitsaussagen kann das Hotel – bei geeigneter Messtechnik – mit realen Betriebs- und Verbrauchsdaten arbeiten.

RoomControl steuert. GreenSeal dokumentiert und ordnet nach definierten Kriterien ein. Welche RoomControl-Daten tatsächlich in GreenSeal berücksichtigt werden können, richtet sich nach den festgelegten GreenSeal-Kriterien und der verfügbaren Messtechnik.

RoomControl für Ihr Hotel

Wo kann Ihr Hotel unnötigen Energieeinsatz vermeiden, ohne beim Gästekomfort zu sparen?

Gemeinsam betrachten wir Zimmerstruktur, vorhandene Technik und typische Betriebsabläufe Ihres Hauses. Daraus lässt sich ableiten, wo automatische Zustände, Sensorik und Gästekonfiguration sinnvoll eingesetzt werden können – für mehr Komfort und einen bedarfsgerechteren Energieeinsatz.

Zur NEXUS-Lösungswelt

RoomControl für Ihr Haus

RoomControl für Ihr Hotel planen?

Wir betrachten Zimmer, vorhandene Heizungs- und Lichttechnik, Sensorik, Automationen und den möglichen wirtschaftlichen Nutzen für Ihr Hotel.

RoomControl für mein Hotel besprechenKeine pauschalen Hardware- oder Einsparzusagen.