Temperatur vorwählen
Der Gast kann – innerhalb der vom Hotel vorgesehenen Grenzen – eine gewünschte Raumtemperatur für die Ankunft hinterlegen.
RoomControl – intelligente Zimmersteuerung
RoomControl verbindet intelligenten Gästekomfort mit einem bedarfsgerechten Energieeinsatz im Hotelzimmer. Licht, Raumtemperatur, Sensorik und weitere geeignete Komponenten können abhängig von Buchungsstatus, Anwesenheit und definierten Hotelregeln zusammenarbeiten. So kann ein Zimmer für den anreisenden Gast vorbereitet werden – während in einem ungenutzten Zimmer beispielsweise die Heizleistung reduziert und nicht benötigtes Licht ausgeschaltet werden kann.
Technische Voraussetzungen abhängig vom konkreten Einsatz
Technologie für den Hotelalltag
RoomControl ist eine Zimmer- und Heizungssteuerung für Hotels. Je nach Ausstattung und technischer Einbindung können Licht, Temperatur, Sensorik und definierte Automationen nach Belegung und Hotelregeln zusammengeführt werden.
Vor der Anreise, während des Aufenthalts, bei vorübergehender Abwesenheit und nach dem Check-out ändern sich die Anforderungen eines Zimmers. Ein belegtes Zimmer benötigt nicht denselben Betriebszustand wie ein freies oder ungenutztes Zimmer.
RoomControl soll diese Zustände nachvollziehbar abbilden und Licht, Temperatur, Sensorik und weitere geeignete Komponenten nach definierten Hotelregeln zusammenführen. Welche Geräte, Sensoren und Automationen eingesetzt werden, hängt von der konkreten technischen Umsetzung ab.
Komfort beginnt vor der Anreise
Wenn RoomControl mit der digitalen Gästemappe Concierge beziehungsweise dem entsprechenden Booyage-Aufenthaltsprozess verbunden ist, kann der Gast bereits vor der Anreise geeignete Zimmereinstellungen auswählen. Auch während des Aufenthalts können geeignete Zimmerfunktionen über die digitale Gästemappe erreichbar sein, sofern RoomControl und Concierge entsprechend verbunden und die Funktionen vom Hotel freigegeben sind. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von installierter Technik, Hotelregeln und der tatsächlichen Verbindung der Systeme ab.
Raumtemperatur
Licht bei Ankunft
Der Gast kann – innerhalb der vom Hotel vorgesehenen Grenzen – eine gewünschte Raumtemperatur für die Ankunft hinterlegen.
Für die Ankunft kann beispielsweise eine vom Hotel definierte Licht- oder Begrüßungsszene vorgesehen werden.
Das Hotel legt fest, welche Werte, Szenen und Automationen zulässig sind. Gästekomfort und betriebliche Vorgaben bleiben damit miteinander verbunden.
Zimmersteuerung verständlich gemacht
Wählen Sie einen beispielhaften Hotelmoment. Licht und Klima wechseln in dieser lokalen Illustration; es werden keine Geräte angesteuert und keine Energieverbräuche gemessen.
Vor einer geplanten Ankunft können definierte Einstellungen aktiviert werden – beispielsweise eine gewünschte Raumtemperatur oder eine vom Hotel festgelegte Lichtszene. Eine zuvor über die Gästemappe gewählte Konfiguration kann dabei berücksichtigt werden, wenn die Systeme entsprechend verbunden sind.
Im belegten Zimmer kann der Gast geeignete Funktionen selbst steuern. Geeignete Sensorik kann erkennen, ob beispielsweise ein Fenster geöffnet ist oder das Zimmer nach den definierten Regeln aktuell als genutzt gilt. RoomControl kann darauf mit den vom Hotel festgelegten Automationen reagieren. Das Hotel behält den Rahmen der verfügbaren Einstellungen und Automationen im Blick.
Nach der Abreise können definierte Einstellungen wiederhergestellt werden. Beispielsweise können nicht benötigte Beleuchtung ausgeschaltet und Heiz- oder Klimawerte in einen Sparbetrieb überführt werden. Welche Automationen möglich sind, hängt von der technischen Ausstattung ab.
Szenenwechsel ausschließlich im Browser – keine Live-Werte
Schematische Werte – keine ermittelte Energieeinsparung
Energie nach tatsächlichem Bedarf
RoomControl soll Hotels ermöglichen, Energieverbrauch stärker an den tatsächlichen Zustand eines Zimmers anzupassen. Nicht gebuchte, freie oder vorübergehend ungenutzte Zimmer müssen nicht dauerhaft im gleichen Komfortmodus betrieben werden wie belegte Zimmer.
Ist ein Zimmer nicht belegt, kann eine definierte Sparlogik beispielsweise die Raumtemperatur absenken und nicht benötigte Beleuchtung ausschalten.
Erkennt geeignete Fenster-Sensorik ein geöffnetes Fenster, kann die Heizungsregelung – abhängig von der Konfiguration – vorübergehend reduziert oder unterbrochen werden. So soll vermieden werden, dass gleichzeitig geheizt und über das offene Fenster unnötig Wärme verloren wird. Wird das Fenster wieder geschlossen, kann RoomControl – abhängig von der festgelegten Regel – wieder in den vorgesehenen Heiz- oder Komfortzustand zurückkehren.
Geeignete Präsenz- oder Belegungssensorik kann Hinweise darauf liefern, ob sich aktuell jemand im Zimmer befindet. Erkennt das System nach den definierten Regeln eine Nichtnutzung, können beispielsweise Lichtkreise ausgeschaltet oder Klimaeinstellungen angepasst werden. Verlässt ein Gast das Zimmer vorübergehend, kann RoomControl einen definierten Abwesenheitszustand aktivieren. Bei erneuter Nutzung kann das Zimmer wieder in den vorgesehenen Komfortmodus wechseln.
Betrieb im Blick
Bei einem ungebuchten Zimmer kann ein geöffnetes Fenster beispielsweise als auffälliger Zustand im Hotel-Dashboard erscheinen. So kann das Hotel erkennen, wenn ein Zimmer im Winter offensteht und gleichzeitig unnötig Wärme verloren gehen könnte.
Beispiel: Zimmer 206 · Frei · Fenster offen · Heizung reduziert · Hinweis an Hotel. Welche Meldungen und Reaktionen tatsächlich möglich sind, hängt von Sensorik, Regeln und installierter Technik ab.
Technisches Konzept
RoomControl verbindet im Zielbild geeignete Zimmerhardware mit Regeln und einer Hotelverwaltung. Hier zeigen wir eine Architekturidee, keine Liste bereits produktiv integrierter Geräte. Welche Anbindungen grundsätzlich vorgesehen sind, beschreiben wir unter Schnittstellen & Integrationen.
Vor Ort
Vorgesehene Komponenten auf Basis von ESP32 und Zigbee – abhängig von den konkreten Einsatzanforderungen. Dazu können projektbezogen beispielsweise Temperatur-, Fenster- und Präsenzsensorik sowie geeignete Aktoren für Licht und Heizungs- oder Klimasteuerung gehören.
Logik
Definierte Zustände für vorbereitete, belegte, vorübergehend ungenutzte oder freie Zimmer.
Hotel
Zimmer, Gruppen, Zeitpläne und technische Informationen in einer gemeinsamen Oberfläche.
Geplante Architektur. Konkrete Geräteunterstützung, Schnittstellen und Installationsvoraussetzungen werden projektbezogen definiert.
Modular statt pauschal
RoomControl soll zu Zimmerstruktur, vorhandener Technik und den betrieblichen Anforderungen passen. Deshalb unterscheiden wir klar zwischen dem gemeinsamen Produktprinzip und der konkreten Ausstattung eines Hauses.
Überblick über einzelne Räume und zusammengehörige Bereiche.
Wiederkehrende Abläufe als verständliche Regeln abbilden.
Ziel ist, unnötigen Energieeinsatz zu vermeiden, indem Heizung, Klima und Beleuchtung stärker an Belegung, Nutzung und definierte Zustände gekoppelt werden. Mess- und Auswertungsfunktionen setzen geeignete, tatsächlich angebundene Hardware voraus.
Wirtschaftlichkeit messbar machen
Wie hoch eine tatsächliche Energie- oder Kosteneinsparung ausfällt, hängt unter anderem von Gebäude, bisherigem Verbrauch, technischer Ausstattung, Wetter, Belegung und den konfigurierten Automationen ab. Deshalb sollte die Wirkung anhand realer Verbrauchsdaten des jeweiligen Hotels bewertet werden.
Zur wirtschaftlichen Bewertung gehört nicht nur der mögliche vermiedene Energieverbrauch. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Hardware, Installation, laufenden Kosten und dem tatsächlich erzielten betrieblichen Nutzen. RoomControl sollte deshalb für jedes Hotel projektbezogen kalkuliert und anschließend anhand realer Betriebs- und Verbrauchsdaten bewertet werden.
Je nach vorhandener Messtechnik können später beispielsweise Verbrauch belegter und freier Zimmer, Heiz- und Kühlzeiten, Fenster-offen-Ereignisse, automatisierte Lichtabschaltungen oder die Dauer im Sparbetrieb betrachtet werden.
RoomControl & GreenSeal
RoomControl kann nicht nur dabei helfen, unnötigen Energieeinsatz im Hotelbetrieb zu reduzieren. Wenn geeignete Mess- und Betriebsdaten vorliegen, können ausgewählte Informationen künftig auch als nachvollziehbare Grundlage für die Nachhaltigkeitsdokumentation mit GreenSeal dienen.
Automationen können beispielsweise Sparzustände, Heiz- und Kühlzeiten, Reaktionen auf geöffnete Fenster oder andere energiebezogene Betriebszustände abbilden.
Geeignete Daten und nachweisbare Maßnahmen können – sofern sie den festgelegten GreenSeal-Kriterien entsprechen – in die Nachhaltigkeitsdokumentation einfließen.
Statt pauschaler Nachhaltigkeitsaussagen kann das Hotel – bei geeigneter Messtechnik – mit realen Betriebs- und Verbrauchsdaten arbeiten.
RoomControl steuert. GreenSeal dokumentiert und ordnet nach definierten Kriterien ein. Welche RoomControl-Daten tatsächlich in GreenSeal berücksichtigt werden können, richtet sich nach den festgelegten GreenSeal-Kriterien und der verfügbaren Messtechnik.
RoomControl für Ihr Hotel
Gemeinsam betrachten wir Zimmerstruktur, vorhandene Technik und typische Betriebsabläufe Ihres Hauses. Daraus lässt sich ableiten, wo automatische Zustände, Sensorik und Gästekonfiguration sinnvoll eingesetzt werden können – für mehr Komfort und einen bedarfsgerechteren Energieeinsatz.
Zur NEXUS-LösungsweltRoomControl für Ihr Haus
Wir betrachten Zimmer, vorhandene Heizungs- und Lichttechnik, Sensorik, Automationen und den möglichen wirtschaftlichen Nutzen für Ihr Hotel.
RoomControl für mein Hotel besprechenKeine pauschalen Hardware- oder Einsparzusagen.